Digitale Oberflächenmodelle beschreiben die zum Zeitpunkt einer Befliegung vorhandene Landschaft mit festen und beweglichen Objekten. Feste Objekte sind vor allem Wälder und Bauwerke (Häuser, Brücken und Masten), bewegliche Objekte sind der ruhende und fließende Verkehr.
Aus den unregelmäßig verteilten First Pulse-Daten der Laserscanbefliegung von 2000-2005 (ALS_1) wurde ein regelmäßiges Gitter abgeleitet: das Digitale Oberflächenmodell DOM5 mit einer Gitterweite von 5 m. Der Datensatz wird nicht mehr fortgeführt und kann als historisch betrachtet werden.
Aus den unregelmäßig verteilten First Pulse-Daten der Laserscanbefliegung von 2016-2021 (ALS_2) wurde ein regelmäßiges Raster abgeleitet: das Digitale Oberflächenmodell DOM1 mit einer Rasterweite von 1 m.
Das bildbasierte Digitale Oberflächenmodell (bDOM) mit einer Rasterweite von 0,2 m wird durch ein anderes Verfahren aus aktuellen Luftbildern erzeugt.
Das normalisierte Digitale Oberflächenmodell (nDOM) mit einer Rasterweite von 1 m stellt die Höhe von Objekten, wie z.B. Gebäude und Vegetation über dem Boden dar. Das nDOM wird berechnet und ist die Differenz zwischen bDOM und DGM.